Die Schwestern Heute

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Zur Zeit sind wir noch insgesamt 81 Schwestern. Im Jahr 1958 zählte unsere Gemeinschaft 890 Schwestern, dies war die absolute Höchstzahl. Der bei weitem größte Teil der Schwestern lebt in München-Nymphenburg. Hier befindet sich auch das Mutterhaus und ein Altenheim für unsere eigenen Schwestern. Etwa 80 Schwestern verbringen hier ihren Lebensabend.Einst war die ambulante Krankenpflege das Haupttätigkeitsfeld der Krankenfürsorge. Um der argen sozialen Not auf dem Lande und in den größeren Städten zu begegnen, hatte P. Petrus Eder diese Hilfe für die Armen und Kranken ins Leben gerufen. Die Not der Zeit war letztlich Anruf und Anlass zur Gründung unserer Gemeinschaft. Leider mussten wir inzwischen fast alle ambulanten Stationen schließen, da der Nachwuchs fehlt und die einst jungen und einsatzfreudigen Schwestern alt und krank geworden sind.

Unsere derzeitigen Einsatzgebiete sind:
Krankenhaus München-Nymphenburg mit integrierter Kinderklinik
angegliedert Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe
Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege
Weiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie
Kinderklinik Passau
angegliedert Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege
1 Alten- und Pflegeheim (für ordenseigene Schwestern)
2 Erholungsheime
1 Schwesternheim, München Maistraße
3 Ambulante Krankenpflegestationen

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Segnung Schwesternstation Krankenzimmer auf Station 14

Die Frage, was ist die Not der Zeit? Was ist die Not der Zeit heute? Diese Frage stellt sich uns immer noch. Es bleibt unsere Aufgabe, offen zu sein und uns vielleicht einer neuen Anforderung zu stellen. Dazu aber brauchen wir junge Menschen, die bereit sind, in unserem Sinne weiterarbeiten, die ihre Aufgabe im Dienst an den Menschen sehen und sich berufen fühlen, im Geiste eines hl. Franziskus und einer hl. Elisabeth ihre Liebe zu verschenken. Es lohnt sich!

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Jubilarinnen Jubilarinnen

Für den Urlaub stehen den Schwestern zwei Erholungsheime zur Verfügung:
Am Westufer des Ammersees sticht – vom See her gesehen – unweit des Anlegeplatzes in Schondorf ein stattlicher Neubau ins Auge. Am 13.Oktober 1990 wurde in unserem neuen Erholungsheim nach zweijähriger Bautätigkeit - das Haus wurde von Grund auf renoviert – Einweihung gefeiert. Es ist kein supermoderner Neubau entstanden, sondern ein dem Stil der umliegenden Häuser angepasstes Haus mit Giebeln, Balkonen und Erkern.
Bemerkenswert sind die Fenster der Hauskapelle, die Kunstglasermeister Ernst Czaloun von Waging am See künstlerisch gestaltet hat und als Thema den Sonnengesang des hl. Franziskus darstellen.
Gerne kommen auch Krankenpflegeschüler/innen und Krankenpflegepersonal zu Fortbildungskursen in dieses Haus. Auch für die Schwestern werden hier Exerzitienkurse gehalten.

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Erholungsheim Schondorf Erholungsheim Oberstdorf

Das Erholungsheim in Oberstdorf im Allgäu findet bei den Schwestern regen Anklang wegen der vielen Möglichkeiten zu Wanderungen und Bergtouren, wobei sie die Natur mit all ihren Schönheiten und kleinen Freuden so recht genießen können. Der Winter lockt vor allem die Ski-Begeisterten zu Langlauf-Touren an. Neben der Gelegenheit am alltäglichen geistlichen Leben der Schwestern-Gemeinschaft durch Gottesdienstangebote und gemeinsame Gebete teilzunehmen, kommen auch immer wieder Anlässe zu herausragenden Feierlichkeiten. Es können das die Feste des Kirchenjahres sein oder besondere Jubiläen. Zu erwähnen ist auch das Elisabethfest, das seit jeher alljährlich als Feiertag und Namenstag der Schwestern begangen wird.
Besondere Feste werden nicht nur kirchlich gefeiert, sondern im schwesterlich-familiären Kreis.

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Sr.Irmenhilde mit CA.Dr.Weidinger Konventoberin Sr.Amalberga von Nymphenburg
Eine besondere Freude vor allem für die Schwestern des Altenheimes ist das inzwischen wieder zur Gewohnheit gewordene Gartenfest im Sommer im nahen Park. Inzwischen wurde auch vorgesorgt, dass unerwünschte Regenschauer nicht große Enttäuschung verursachen, sondern die Möglichkeit besteht, ins Trockene zu flüchten und dort weiterzufeiern.
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Gartenfest Gartenfest